Suchmaschinen-Spamming ist weit verbreitet

Wie bei vielen Dingen gib es auch bei der Suchmaschinenoptimierung Regeln an die man sich halten muss. Es gibt Methoden, bei denen Seiten, die nicht relevant sind auf die oberen Rangplätze der Suchmaschinen gelangen, diese werden als Suchmaschinen-Spamming bezeichnet. Damit werden genauer gesagt die Versuche bezeichnet eine Webseite unter einem Schlagwort zu listen, auch wenn die Seite sich nicht mit dem Thema beschäftigt. Viele der Betreiber von Webseiten versuchen bewusst unter einem Stichwort Mehrfachlistungen zu erreichen.
Der Übergang von der Suchmaschinenoptimierung zum Spamming verläuft fließend, was es den Suchmaschinenbetreibern erschwert die schwarzen Schafe aus dem Verkehr zu ziehen. Professionelle Suchmaschinenoptimierer wollen natürlich nicht mit den Spammern in Verbindung gebracht werden und unterscheiden deshalb zwischen legalen (white hat) und illegalen (black hat) Techniken zur Suchmaschinenoptimierung, um sich abzugrenzen. Letztlich verfolgen aber beide Gruppen ein kommerzielles Ziel und wollen durch ein möglichst hohes Ranking den Erfolg ihrer Webseiten sichern.

Eine gute Platzierung bedeutet Erfolg

Da so gut wie alle kommerziell erfolgreichen Webseiten dank einer guten Platzierung in den Ranglisten der Suchmaschinen so erfolgreich sind, ist es nicht verwunderlich, dass manche Webseitenbetreiber zu illegalen Mitteln greifen um zu einem ähnlichen Erfolg zu kommen.
Mittlerweile ist es schon so weit, dass statistisch gesehen jeder vierte Suchmaschinentreffer eine Spam-Seite ist und die Suchmaschinennutzer nicht die gewünschten Informationen erhalten.
Wer aber zu aggressiv bei der Suchmaschinenoptimierung vorgeht riskiert, dass die Website des Kunden aus dem Index der Suchmaschinen genommen wird. Davor sind natürlich auch große Unternehmen nicht sicher. 2006 bekam der BMW-Konzern das am eigenen Leib zu spüren. Wegen diverser Brückenseiten, die nur dazu da waren mit Verlinkungen automatisch auf die Website des Konzerns weiterzuleiten, wurde das komplette Internetangebot von BMW aus dem Google-Index entfernt und der Konzern war praktisch nicht mehr im Internet präsent. Der Konzern musste also die entsprechenden Brückenseiten löschen, um bmw.de wieder in das Ranking der Suchmaschine Google mit dem weltweit größten Marktanteil von 80% zu bringen.
Die Suchmaschinenoptimierung sollte also gemäß den Regeln betrieben werden, weil gar keine Platzierung schlimmer ist als eine schlechte.

 
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